Wisst ihr eigentlich, wie oft ihr „Natch“ falsch schreibt?

Vier Buchstaben. Kein Umlaut, kein Bindestrich, kein Fremdwort. Und trotzdem haben wir es geschafft, in unseren Bestellungen, E-Mails und Paketaufklebern mittlerweile eine Sammlung an Schreibweisen zusammenzutragen, die locker für ein eigenes kleines Wörterbuch reichen würde. Bevor wir loslegen, holen wir aber kurz etwas nach, das erstaunlich viele von euch noch nicht wissen: Was „Natch" überhaupt bedeutet.
Was „Natch" eigentlich heißt
„Natch" ist kein Kunstwort und keine Abkürzung, an der ihr euch die Zähne ausbeißen müsst (Wortwitz beabsichtigt). Es ist englischer Slang für „naturally" – „natürlich", im Sinne von „na klar, logisch". „Of course, natch." Kurz, unprätentiös, genau auf den Punkt – und ziemlich genau das, wofür wir stehen wollten, als wir den Namen gewählt haben: natürliche Zahnpflege, ohne Umwege.
Jetzt, wo das geklärt ist: zur eigentlichen Kür.
Die Natch-Hall of Fame
Wir haben unsere Postfächer, Bestellungen und Suchbegriffe durchforstet und eine – nicht einmal vollständige – Liste zusammengestellt. Eine kleine, besonders liebevoll ausgewählte Auswahl:
- Nätsch und Natsch – die Fraktion, die uns offenbar mit einem Niesen verwechselt
- Naatch – doppelt hält offenbar besser
- Nash – klingt nach einem Cowboy, ist aber nur ein Tippfehler
- Nitch – fast schon eine eigene Marketing-Disziplin („wir bedienen eine echte Nitch")
- TheNatch – als hätten wir uns selbst einen Artikel verpasst
- Natched – Vergangenheitsform von etwas, das wir gar nicht kannten
- Ntach, Nstch, Natcg – für alle, die offensichtlich mit Ellbogen getippt haben
- und, mit stillem Respekt: Natch DM – kleiner Spoiler vorab: Bei dm gibt es uns tatsächlich schon. Nur eben (noch) nicht in Deutschland. Dazu gleich mehr.
Und ja: Es gibt in unserer Liste noch ein, zwei Varianten, die wir hier taktvoll nicht abdrucken, weil sie im Englischen eine ganz eigene, wenig zahnpflege-taugliche Bedeutung haben. Ihr wisst schon, welche.
Runde zwei: Hydroxylapatit
Wenn der Markenname schon Freestyle ist, wird es beim Inhaltsstoff endgültig zur Jazz-Improvisation. Hydroxylapatit – das Mineral, aus dem auch unser Zahnschmelz besteht, und der Grund, warum unsere Tabs so gut remineralisieren – haben wir in praktisch jeder erdenklichen Form in unserem Posteingang gesehen:
- Hydroxyapatit vs. Hydroxylapatit – die Dauerfrage, ob das „yl" nun sein muss oder nicht (kleiner Fun Fact: der korrekte Fachbegriff hat es eigentlich drin – aber wir verzeihen es, wirklich niemand tippt das freiwillig zweimal)
- Hydroxy Appetit und Hydroxyl Appetit – klingt, als hätten wir ein Verdauungsprodukt im Sortiment
- Hydroxid Appetit – dito, nur mit noch mehr Hunger
- Hydroxyzin Apatit – Achtung, Verwechslungsgefahr: Hydroxyzin ist ein echtes Antihistaminikum. Steckt aber nicht in unseren Tabs, versprochen
- Hydropatite – klingt, als bräuchte das Wort selbst dringend einen Arzt
- Hydroksiapatiitti – unsere finnische Lieblingsvariante
- Nanohydroxyapetite – wissenschaftlich UND kreativ zugleich
Ehrlich gesagt: Wir verstehen es. „Hydroxylapatit" ist kein Wort, das man beim ersten Lesen laut vorträgt, ohne kurz zu straucheln.
Ein kleines Gedicht zum Mitnehmen
Sie schreiben Nätsch, sie schreiben Nash,
sie schreiben Natch DM – na und, ganz frisch.
Ob Naatch, ob Nitch, ob Ntach, ob Natched –
Hauptsache, ihr habt uns im Warenkorb entdeckt.
Und heißt es nun Hydroxyl- oder Hydroxyapatit,
Hydropatite, Appetit oder ein finnisches Gedicht –
das Mineral in euren Tabs bleibt trotzdem gleich:
Zahnschmelz-Baustein, remineralisierend, sanft und leicht.
Denn Natch, das heißt „natürlich", ganz ohne Chichi –
wie auch immer ihr's schreibt, wir freuen uns, dass ihr's versucht, natch.
Apropos dm
Jetzt, wo wir schon dabei sind: In Österreich stehen wir längst in den dm-Regalen. In Deutschland – noch nicht. Woran das liegt, ist eine längere Geschichte, aber ihr könnt uns tatsächlich helfen: Wenn ihr das nächste Mal in eurem deutschen dm seid, fragt doch einfach mal freundlich an der Kasse oder im Kundenservice nach, warum es „Natch" dort noch nicht gibt. Klingt banal, wirkt aber – Nachfrage ist bekanntlich der beste Businessplan. Und wenn ihr schon dabei seid: Fragt ruhig auch nach „Nätsch" oder „Hydroxid Appetit", die verstehen schon, wen ihr meint.
Und jetzt?
Wir werden an der Kasse keine Rechtschreibprüfung einbauen. Ein Name, über den man stolpert, ist auch ein Name, an den man sich erinnert – und niemand vertippt sich bei einer Marke, die ihm egal ist. Schreibt uns also gerne weiter „Natsch", „Nitch" oder „Hydroxid Appetit". Wir wissen, wer gemeint ist. Und falls ihr's beim nächsten Mal richtig haben wollt: Natch. Vier Buchstaben. Wie „naturally" – nur kürzer.
Und für alle, die uns noch nicht ganz glauben, wie kreativ unsere Kundschaft wird: natch labs, natchlabs, natchlab, natsh, nath, natches, natchs, natcj, natgh, natche, natchd, natck, natchi, natchng, natxh, natach, natech – wir haben, ehrlich gesagt, wirklich schon alles gesehen.
Euer Norbert und Heber